Wie sicher sind Sie im Ruhestand wirklich aufgestellt?

Viele Seniorinnen und Senioren gehen davon aus, für den Notfall bestens abgesichert zu sein. Doch die Praxis zeigt: Kleine rechtliche Unklarheiten bei der Patientenverfügung, Missverständnisse beim Testament oder Sicherheitslücken bei Bankkonten und digitalen Medien können im Ernstfall große Probleme verursachen.

Mit unserem interaktiven Sicherheits-Check können Sie Ihr Wissen in wenigen Minuten auf die Probe stellen. Der Test behandelt die wichtigsten Themen rund um Vorsorge, Recht, Finanzen und den Schutz vor Betrug im Alltag.

📌 So funktioniert der Selbsttest: Wähle bei jeder Frage die Antwort aus, die Du für richtig hältst. Klicke ganz unten am Ende der Seite auf den Button „BEENDEN“. Erst danach wird Dein Ergebnis ausgewertet und die genauen Erklärungen sowie hilfreiche Ratgeber-Links erscheinen automatisch unter den Fragen.

 

Ergebnisse

#1. Wer übernimmt in der Regel die Kosten für den Umbau eines Badezimmers (z. B. ebenerdige Dusche) zur Barrierefreiheit?

Falsch! Bei anerkanntem Pflegegrad gibt es bis zu 4.000 Euro Zuschuss für den barrierefreien Umbau. Die Maßnahme muss jedoch vor Baubeginn beantragt werden. Tipps zum barrierefreien Umbau

#2. Wann ist der beste Zeitpunkt, um einen Pflegegrad bei der Pflegekasse zu beantragen?

Falsch! Ein Pflegegrad sollte frühzeitig beantragt werden. Bereits ab Pflegegrad 1 stehen monatlich 125 € Entlastungsbetrag für Haushaltshilfe oder Alltagsbegleiter zu. Leitfaden: Pflegegrad richtig beantragen

#3. Reicht es aus, das eigene Haus im Testament einfach einem Kind „zuzusprechen“, um Streit unter den Erben zu vermeiden?

Falsch! Immobilien im Nachlass führen ohne präzise Formulierungen oft zu festgefahrenen Erbengemeinschaften. Klarheit schaffen nur durchdachte Vermächtnisse oder Teilungsanordnungen. Immobilienvererbung ohne Streit

#4. Wo sollte eine schriftliche Patientenverfügung am besten aufbewahrt werden, damit sie im Krankenhaus sofort greifbar ist?

Falsch! Im Notfall muss es schnell gehen. Ein Schließfach nützt nachts oder am Wochenende nichts. Besser ist die Verwahrung zu Hause und ein Registrierungshinweis im Vorsorgeregister. Checkliste für den Notfallordner

#5. Sie erhalten eine WhatsApp von einer unbekannten Nummer: „Hallo Mama/Papa, mein Handy ist kaputt und das ist meine neue Nummer. Ich stecke in einer Notlage und muss dringend eine Rechnung überweisen…“ Wie reagieren Sie richtig?

Falsch! Das ist der klassische Enkeltrick über WhatsApp. Überweisen Sie niemals Geld auf fremde Konten, ohne vorher persönlich über die gewohnte Nummer gesprochen zu haben. Mehr zum Thema Cyber-Betrug lesen

#6. Dürfen Ehepartner sich bei schweren Krankheiten oder Unfällen automatisch in allen finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten vertreten?

Falsch! Für Banken, Behörden und Wohnungsangelegenheiten ist eine schriftliche Vorsorgevollmacht zwingend erforderlich. Bei einem gemeinsamen Bankkonto ist das meist im Bankvertrag schon geregelt. Mehr zur Bankvollmacht.

#7. Ist ein am Computer geschriebenes und ausgedrucktes Testament gültig, wenn es handschriftlich unterschrieben wurde?

Falsch! Ein maschinengeschriebenes privates Testament ist rechtlich unwirksam. Es greift dann die gesetzliche Erbfolge. Mehr zu den Voraussetzungen.

#8. Reicht die blaue Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) für einen mehrmonatigen Aufenthalt im europäischen Ausland aus?

Falsch! Die EHIC gilt nur im staatlichen Gesundheitssystem. Privatärzte und der teure Rücktransport nach Deutschland sind ausgeschlossen. Alles zur Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC).

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