Ein Krankenhausaufenthalt steht bevor – Koffer ist gepackt, die Hausschuhe stehen bereit. Doch kaum fällt die Tür hinter Dir zu, geistert ein Gespenst durch die Flure: die ominösen Krankenhauskeime. Sie heißen MRSA, VRE oder Clostridioides (klingt wie mexikanische Wrestling-Namen, sind aber leider winzige Bakterien) und haben eine magische Anziehungskraft auf sterile Räume.
Keine Panik! Du musst nicht im Vollschutzanzug einchecken. Mit ein paar einfachen Kniffen schützt Du Dich wirksam vor den ungebetenen Mikro-Gästen.
1. Desinfektionsmittel ist Dein neuer bester Freund
Vergiss das Begrüßungsgetränk an der Rezeption – im Krankenhaus heißt das Elixier des Lebens: Sterillium.
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Der Trick: Nutze die Spender an den Wänden nicht nur zur Deko.
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Wann sprühen? Vor dem Essen, nach dem Toilettengang und immer, wenn Du das Zimmer verlässt oder wieder betrittst.
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Wie richtig? Hände mindestens 30 Sekunden gründlich einreiben – auch zwischen den Fingern und den Daumen nicht vergessen.
2. Hände weg von fremden Oberflächen
Niemand erwartet, dass Du schwebst. Aber versuche, klassische „Keim-Hotspots“ zu meiden:
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Die Fallen: Türgriffe, Bettgestelle, Fernbedienungen und Aufzugsknöpfe.
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Mein Tipp: Pack Dir eine Packung feuchte Desinfektionstücher in die Nachttischschublade. Gehe vor der ersten Benutzung einmal kurz über Dein Telefon, die Fernbedienung und das Nachttisch-Bedienfeld. Das gibt nicht nur ein gutes Gefühl, sondern hält die Bakterien auf Abstand.
3. Sei freundlich – aber fordere Hygiene ein!
Das Pflegepersonal leistet Schwerstarbeit, aber wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Du bist Dein eigener Gesundheitschef!
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Höflich nachfragen: Wenn Arzt oder Pfleger an Dein Bett treten, um einen Verband zu wechseln oder einen Katheter zu prüfen, achte darauf, ob die Hände frisch desinfiziert wurden oder neue Einmalhandschuhe angezogen wurden.
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Keine Scheu: Ein freundliches „Haben Sie sich eben die Hände desinfiziert?“ tut niemandem weh und erinnert das Team im Alltagsstress an den wichtigsten Schutzschritt.
4. Wunden trocken und geschützt halten
Krankenhauskeime lieben feuchte, offene Stellen wie All-inclusive-Buffets.
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Finger weg: Juckt die OP-Naht? Finger weg! Lass Pflaster und Verbände absolut unangetastet.
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Bescheid geben: Sobald ein Verband durchnässt ist, sich löst oder die Wunde brennt, ruf sofort das Pflegepersonal. Ein frischer, trockener Verband ist die beste Festung gegen Keime.
5. Besucherscharen bremsen
So schön es ist, wenn die Verwandtschaft mit Kuchen anrückt: Jeder Besucher bringt Keime von draußen mit – und nimmt im Zweifel welche mit nach Hause.
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Die Regel: Bitten Deine Besucher mit Erkältung oder Magen-Darm-Symptomen höflich, zu Hause zu bleiben.
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Händehygiene für Gäste: Schicke jeden Besuch als Erstes zum Desinfektionsspender am Zimmereingang. Das ist keine Unhöflichkeit, sondern Eigenschutz!
Hast Du schon einmal eigene Erfahrungen mit Hygieneaufklärungen im Krankenhaus gemacht, oder steht Dir demnächst ein Aufenthalt bevor?
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