Und wie man sicher durch den Alltag wischt!
Es gibt Klischees, die halten sich hartnäckiger als Unkraut im Garten. Eines davon lautet: „Ältere Menschen und moderne Technik – das passt einfach nicht zusammen.“
Falls Sie das auch schon mal gehört haben: Vergessen Sie es ganz schnell! Die Realität sieht längst komplett anders aus.
Was die Zahlen wirklich sagen
Die offiziellen Statistiken des Digitalverbands Bitkom und des Statistischen Bundesamtes zeigen ein eindeutiges Bild:
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Fast 90 % der 65- bis 74-Jährigen nutzen heute ganz selbstverständlich ein Smartphone.
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Bei den über 75-Jährigen ist es immerhin noch weit mehr als die Hälfte – Tendenz steil nach oben.
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Der unangefochtene Star: WhatsApp! Über 80 % der Senioren nutzen den Messengerdienst täglich, um mit Kindern, Enkeln, Freunden oder dem Vereinskollegen in Kontakt zu bleiben.
Das sperrige PC-Ungetüm auf dem Schreibtisch verstaubt dagegen immer öfter. Stattdessen wird bequem vom Sofa aus auf dem Tablet oder Smartphone geschmökert, die Enkelkinder per Videoanruf begrüßt oder die Wettervorhersage gecheckt.
Warum das Smartphone für den Ruhestand ein Segen ist
Technik ist kein Selbstzweck – sie muss das Leben einfacher und schöner machen. Und genau das tut das Smartphone im Alter:
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Nähe trotz Distanz: Wenn die Kinder oder Enkel weiter weg wohnen, bringt ein kurzes Foto oder eine Sprachnachricht das Familiengeschehen direkt ins Wohnzimmer.
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Sicherheit im Alltag: Ob Navi bei der Wanderung, Fahrplanauskunft oder der schnelle Hilferuf im Notfall – das Handy ist der beste Schutzengel in der Hosentasche.
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Gehirnjogging: Neue Apps zu erkunden, digitale Rätsel zu lösen oder Berichte zu lesen hält die grauen Zellen wunderbar auf Trab.
Die drei goldenen Regeln für entspanntes „Wischen“
Damit die Freude am Smartphone ungetrübt bleibt und Sie nicht in die typischen Falle tappen, reichen schon drei einfache Grundregeln:
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1. Keine Panik vor falschen Klicks:
Sie können das Internet nicht versehentlich „löschen“. Wenn Sie mal nicht weiterwissen: Einfach den mittleren Knopf (oder die Wischgeste nach oben) nutzen – schon sind Sie wieder auf dem gewohnten Startbildschirm.
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2. Vorsicht bei mysteriösen Nachrichten:
Wenn „die Tochter“ oder „der Enkel“ plötzlich von einer unbekannten Nummer schreibt und dringend Geld braucht (Schockanruf via WhatsApp): Erst einmal tief durchatmen und die alte, bekannte Nummer anrufen!
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3. Schriftgröße anpassen:
Niemand muss mit der Lupe auf den Bildschirm schauen. In den Einstellungen unter Anzeige lässt sich die Textgröße mühelos so einstellen, dass das Lesen richtig Spaß macht.
Extra-Tipp: Wenn die Augen, Finger oder die Feinmotorik nicht mehr so wollen
Manchmal scheitert die Smartphone-Nutzung schlicht an der Winzling-Schrift, fummeligen Tasten oder rutschigen Gehäusen. Aber dafür gibt es ganz einfache Helferlein:
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Die passende Lesebrille: Eine schicke, leichte Lesebrille mit Blaulichtfilter schont die Augen beim Lesen auf dem Bildschirm enorm.
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Griffige Schutzhülle mit Klappe: Ein Smartphone glimmt schneller aus der Hand, als man denkt. Eine robuste Hülle im Leder- oder Buch-Design. Zum Schutzhüllen-Sortiment auf Amazon* schützt nicht nur das Display beim Sturz, sondern bietet meist auch praktische Fächer für Visitenkarten oder Notizen.
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Spezielle Senioren-Smartphones: Wer lieber echte, große Tasten spürt und ein besonders übersichtliches Menü möchte, greift zu Geräten von Herstellerspezialisten wie Doro oder Gigaset. Eine Auswahl bei Amazon finden*
Fazit: Mitten drin statt nur dabei!
Lassen Sie sich also von niemandem erzählen, das Smartphone sei nur etwas für die „Jungen“. Das Handy ist ein großartiges Werkzeug, um im Ruhestand unabhängig, informiert und vernetzt zu bleiben.
In diesem Sinne: Wischen Sie munter weiter!
Wie sind Ihre Erfahrungen mit dem Smartphone im Alltag? Nutzen Sie es schon regelmäßig oder gibt es Dinge, die Sie nerven? Schreiben Sie mir gerne unten einen Kommentar – ich antworte Ihnen persönlich!
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